Wissensvernetzung im Internet
Das Internet ist durch die steigende Wissensvernetzung viel dynamischer geworden als noch vor ein paar Jahren. Die Informationen bündeln sich - außer in den großen Online-Enzyklopädien, meist in themenbezogenen Einheiten wie Blogs oder Diskussionsforen. Diese werden von Menschen mit gleichen Interessen frequentiert – das Wissen zu einem bestimmten Thema kann sich hier sehr stark bündeln und komplimentieren. So zum Beispiel im Bereich der Dienstleistungen oder Versicherungen und Kredite. Generell aber in allen wichtigen Bereichen des Alltags.
Wissensvernetzung bewirkt ein Anwachsen von Informationen
Gleichzeitig mit dem Anwachsen der vielen spezifischen Informationen im Netz ist die Vielfalt aber auch unübersichtlich und verwirrend geworden. Doch das ist nur ein kleiner Nachteil der Wissensvernetzung über das Internet. Man kann sich schnell auf unzähligen Seiten verlaufen. Aber auch der Wissenshunger des Internets selbst wird immer größer. Auf Blogs und Internetcommunities wie MySpace oder Facebook veröffentlichen Privatpersonen unzählige Fotos, Dokumente, private Erlebnisse und vieles mehr. Die Menschen sind so vernetzt, dass jeder mit jedem, der über einen Internetzugang Informationen austauschen kann. Derart wären fast alle Informationen teilbar und jeder User könnte über das gleiche Wissen verfügen, wenn man dies wollte. Die Gefahr, dass hierbei die Privatsphäre auf der Strecke bleibt, ist groß. Tatsächlich ist es unmöglich, die große Anzahl an Informationen, die im Internet verbreitet werden, auch tatsächlich auch auszuwerten und zu nutzen. Daran kann man eindeutig erkennen, wie umfangreich die Wissensvernetzung im Internet bereits geworden ist. Hier liegt die zukünftige Aufgabe des Internets, nämlich die Informationen zu sortieren, zu selektieren und zu bündeln.
Wissensvernetzung stillt den Wissenshunger
Auch mit dem stärksten Wissenshunger ist es unmöglich, alle im Internet angebotenen Informationen gleichzeitig wahrzunehmen und die gesamte Wissensvernetzung voll und ganz auszukosten. Es ist für viele sehr schwierig auf das Wesentliche zu achten. Heute wird in vielen Plattformen darauf geachtet, dass nur wichtige Informationen auch wirklich erfasst und veröffentlicht werden. Auch der Schutz der Privatsphäre ist ein wichtiger Faktor, der immer mehr an Bedeutung gewinnt. Noch muss jeder für sich selbst entscheiden, wo die Grenze des Wissenshungers für ihn verläuft. Er bestimmt selbst, welche Dinge er veröffentlicht oder nicht. Diese informative Selbstbestimmung im Netz müssen die User lernen, denn die Möglichkeiten und der Wissenshunger im Internet werden voraussichtlich noch weiter wachsen.