Datenbanken im Internet
Zur freien Informationsbeschaffung im Internet tragen natürlich auch die vielen öffentlichen Datenbanken bei. Die öffentlichen Bibliotheken haben begonnen, ihr Wissen heute parallel zu ihrem regionalen Niederlassungen auch ins Internet zu stellen. Die digitale Erfassung der gesamten Literatur in den Bibliotheken stellt sich aber nach wie vor als mühselig dar und kommt nur schleppend voran. Findet man den gesuchten Text noch nicht komplett im Internet, kann man zumindest die Kataloge online einsehen. Musste man sich früher noch durch Querverweise in den Katalogsystemen vor Ort kämpfen, ergeben sich heute ungeahnte Möglichkeiten das gesamte Bestandsnetz der Bibliotheken bequem von zu Hause aus zu durchsuchen. Diese Online-Kataloge sind seitdem bei privaten und professionellen Recherchen zum Thema Online Spiele oder Webdesign nicht mehr wegzudenken. Allerdings sind nicht alle Datenbanken von den großen Suchmaschinen erfasst. Oft muss man sich vorab über die Präsenz informieren. Die meisten Webverzeichnisse haben längst nicht alle Datenbanken aufgelistet, die im Netz schlummern. Gegen den Wissenshunger empfiehlt es sich also immer, bei der Recherche immer mehrere Verzeichnisse quer zu lesen. Denn es gibt zu jedem mehr oder weniger relevanten Thema ein passendes Verzeichnis. Auch Themen wie die Auto Haftpflichtversicherung gehören heutzutage dazu.
Datenbanken in unterschiedlichen Bereichen
Gerade auch in der Wissenschaft ist man dazu übergegangen, alle Veröffentlichungen in öffentlichen, in der Regel frei zugänglichen Datenbanken zu publizieren. Die Hochschulen stellen ihre Diplomarbeiten, Dissertationen, Berichte und wissenschaftlichen Veröffentlichungen in ihr Netzwerk. In den virtuellen Katalogen kann man Themen wie Literatur, Gesellschaftswissenschaft, Bibliografien und vieles mehr nachschlagen und seinen wissenschaftlichen Wissenshunger stillen. Auf juristischen Fachdatenbanken werden juristische Entscheidungen veröffentlicht und in medizinischen Datenbanken können sich Ärzte und andere Beschäftigte im Gesundheitsbereich über die neuesten medizinischen Entwicklungen informieren. Wissenschaftliche Datenbanken gibt es in den unterschiedlichsten Wissensbereichen wie Literatur, Geschichte, Kunst, Politik, Geografie oder den Naturwissenschaften. Wissenshungrige Wissenschaftler aber auch Laien können durch die freien Datenbanken im Internet so schnell professionell recherchieren wie noch nie. Durch die breite Vernetzung der wissenschaftlichen Datenbanken sind schon Projekte möglich geworden, die aufgrund ihres Umfanges bis dahin als nicht lösbar angesehen wurden. Das bekannteste Beispiel stellt hier sicherlich die Entschlüsselung des menschlichen Genoms dar. Datenbanken werden jedoch auch eher unwissenschaftlich im Internet verwendet. Online Games wie Skyrama verwenden beispielsweise auch Datenbanken für die Übermittlung von Daten.
Datenbanken in der Kunst, der Politik und der Wissenschaft
Aber auch der private Wissenshunger im Freizeit- und Hobbybereich kann durch die Entwicklung der Datenbanken im Internet mehr und mehr gestillt werden. Biografische Datenbanken geben Auskunft über Politiker, Künstler, Wissenschaftler und andere wichtige Personen des gesellschaftlichen Lebens. In Mediendatenbanken sind alle Bücher, Zeitungen, Zeitschriften, Videos, Hörbücher und Filme aufgelistet. Hier kann man sogar nach einzelnen Artikeln suchen, diese Angebote sind aber zumeist kostenpflichtig. Cineasten stöbern in Filmdatenbanken nach Regisseuren oder Schauspielern. Die Informationen sind heutzutage so gut verschlagwortet, dass selbst der ungeübteste User schnell die gesuchten Informationen findet.